Dropshipping Erfahrungen: Tipps & Tricks für Deutschland (2023)

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Aktualisiert: 31/12/2022

Ein zunehmender Anteil des Handels heutzutage findet online statt, was den Webshop zu einem beliebten Versuchskaninchen gemacht hat. Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Online-Shop zu starten, und in diesem Leitfaden werden wir uns Dropshipping genauer betrachten. Wir werden auf die Vor- und Nachteile von Dropshipping fokussieren, wie man anfängt und welche Mittel und Wege zu berücksichtigen sind. 

Dieser Leitfaden richtet sich an Anfänger und wird daher einen allgemeinen Ansatz für das Dropshipping verfolgen. Wir konzentrieren uns auf den deutschen Markt, aber ein Großteil der Information kann natürlich nach Bedarf auch für andere Länder verwendet werden. 

Sind Sie dazu bereit, sich im Dropshipping zu versuchen? Dann lesen Sie unseren Leitfaden für Anfänger, wie Sie schnell loslegen können. 

Was ist Dropshipping? 

Wie bereits gesagt, gibt es mehrere Möglichkeiten, einen Webshop zu betreiben, und die beliebteste ist ohne Zweifel Dropshipping. Damit können Sie mit relativ kleinen Investitionen beginnen und sind in der Lage, große Teile Ihres Unternehmens zu automatisieren. Aber wie genau läuft Dropshipping in der Praxis? 

Dropshipping ist die Möglichkeit, einen Online-Shop zu betreiben, für den Sie weder Inventar haben noch Bestellungen intern bearbeiten müssen. Das Einzige, was Ihnen noch überlassen wird, ist die Betreibung des Online-Shop und das damit verbundene Marketing. Der Rest des Geschäfts wird vom Hersteller der Produkte übernommen, wobei Sie große Kosten im Zusammenhang mit Lagerung, Versand und Verpackung vermeiden. 

Kurz gesagt, wenn jemand ein Produkt in Ihrem Webshop kauft, dann wird diese Bestellung an den Hersteller, der den Artikel tatsächlich hat, weitergeleitet. Dieser kommissioniert, verpackt und versendet den Artikel dann in Ihrem Namen an den Kunden. Das mag einfach klingen, aber es erfordert trotzdem viel Arbeit, um den Webshop einzurichten. Wir werden uns daher einige der Vor- und Nachteile von Dropshipping in Deutschland genauer ansehen. 

Vor- und Nachteile von Dropshipping in Deutschland 

Während Dropshipping für viele ein unglaublich lockeres Modell ist, gibt es einige klare Vor- und Nachteile, über die Sie sich im Klaren sein sollten. Wir werden uns diese genauer ansehen, bevor wir detaillierter darauf eingehen, wie Sie mit Dropshipping beginnen können. Obwohl die traditionelle Art der Webshop-Betreibung und Dropshipping mehrere Ähnlichkeiten haben, gibt es einige sehr klare Unterschiede, die berücksichtigt werden sollten, bevor Sie Ihre endgültige Wahl treffen. 

Vorteile mit Dropshipping 

  • Erfordert geringe Anlaufinvestitionen 
  • Weitgehend automatisierbar 
  • Kann eine breite Palette von Produkten anbieten 
  • Vermeidet die Handhabung physischer Produkte 

Nachteile mit Dropshipping 

  • Oft lange Lieferzeit an den Kunden 
  • Weniger Kontrolle über den Verkaufsprozess 
  • Schwieriger, die Qualität der Produkte zu kontrollieren 

Diese Gesetze sollten Sie für Dropshipping in Deutschland kennen 

Dropshipping ist nicht frei von Fallstricken. Wie oben erwähnt, fehlt es Ihnen nämlich an Kontrolle bei Produktqualität und Lieferung. Diese liegen schließlich vollständig in der Hand Ihres Herstellers und Lieferanten. Deshalb sollten Sie die Rechte Ihrer Kunden genau kennen. Machen Sie sich vor allem mit den folgenden drei Kunden-Rechten vertraut. 

  1. Das Widerrufsrecht, das in der gesamten EU gilt, greift ausnahmslos für alle in der EU ansässigen Dropshipping-Unternehmen. Die Rücksendung darf an den Lieferanten selbst gerichtet werden. . 
  2. Einen Anspruch auf Umtausch oder Gewährleistung haben Kunden innerhalb der EU für jeweils zwei Jahre nach dem Erwerb des Produktes. Beachten Sie dabei die Regelungen zur Beweislast und Beweislastumkehr. Diese besagen, dass in den ersten sechs Monaten ein Schaden beim Verkauf vermutet wird und erst danach ein Beweis seitens des Kunden nötig wird. 
  3. Bei Zusatzkosten bei der Paketübergabe oder einer beschädigten Lieferung steht es Ihren Kunden frei, die Annahme der Lieferung zu verweigern. Kunden sollten in diesem Fall Beweise in Form von Fotos erbringen können. 

Finden Sie Ihre Nische / Branche 

Obwohl es einfach sein kann, den eigentlichen Online-Shop einzurichten, ist es wichtig, zuerst die notwendigen Untersuchungen durchzuführen. Der Wettbewerb um die verschiedenen Kunden ist groß, und es geht darum, eine attraktive Nische zu finden. Unser Rat ist, dass Sie herausfinden, welche Produkte Sie verkaufen möchten, und dann nachsehen, welcher Wettbewerb auf dem relevanten Markt besteht. 

Zum Beispiel wäre es wenig einträglich, sich in hart umkämpfte Branchen wie Kleidung und Haustier-Zubehör zu stürzen, aber wenn Sie es schaffen, sich dort auf eine spezielle Nische zu konzentrieren, können Sie eher erfolgreich werden. Dies könnte auf Accessoires für ein bestimmtes Tier abzielen, oder vielleicht finden Sie einzigartige Kleidung, die vermarktet werden kann? 

Neue Online-Shops tauchen immer wieder auf und es gibt viele Erfolgsgeschichten, aber das erfordert Aufwand. Je besser Sie im Voraus recherchiert haben, desto einfacher werden Sie, wenn Ihr Geschäft seine virtuellen Türen öffnet, einen Marktanteil gewinnen. Um es zu vereinfachen, haben wir einige wichtige Fragen gesammelt, die Sie versuchen sollten zu beantworten: 

  • Welche Konkurrenten gibt es schon auf dem Markt? 
  • Ist es möglich, das Geschäft im Laufe der Zeit zu skalieren? 
  • Wie werden die Produkte an die Kunden versandt? 
  • Sind es Produkte, die sich für Dropshipping / Online-Verkauf eignen? 
  • Wie können die Produkte online vermarktet werden? 

So richten Sie einen Webshop für Dropshipping in 4 einfachen Schritten ein 

Ein klarer Vorteil von Dropshipping ist, dass Sie relativ schnell loslegen können. Wir werden Ihnen zeigen Ihnen, wie Sie einen Online-Shop von der Planung bis zu verkaufsfertigen Produkten in vier einfachen Schritten auf die Beine stellen. In unserem Beispiel setzen wir voraus, dass Sie Oberlo und Shopify, zwei Plattformen, die wir heute für die besten auf dem Markt halten, verwenden. 

Während die Einrichtung eines Online-Shops mit Dropshipping einfach ist, sollten Sie auf jeden Fall genügend Zeit und Planung in Ihr Projekt investieren. Der Wettbewerb um die Kunden ist sehr hart, daher geht es hier darum, eine Auswahl sorgfältig geplanter Produkte und Dienstleistungen anzubieten, für die die Kunden tatsächlich bereit sind, zu bezahlen. 

Wir raten Ihnen daher, dass Sie sich eine klare Vorstellung dafür schaffen, was Sie in Ihrem Webshop anbieten möchten und welche Branche Sie ansprechen möchten, bevor Sie den ersten Schritt machen, um tatsächliche Artikel zum Verkauf ausfindig zu machen. Langfristig wird es dann viel einfacher und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Online-Shop nicht in die düsteren Statistiken über gescheiterte Unternehmen (https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Unternehmen/Gewerbemeldungen-Insolvenzen/_inhalt.html) vom Statistischen Bundesamt einfließt. 

Schritt 1: Finden Sie Produkte 

Sobald Sie herausgefunden haben, was Sie in Ihrem Online-Shop anbieten möchten, ist es an der Zeit, großartige Produkte zu finden, die Sie verkaufen können. Wie wir bereits mehrfach betont haben, wird es wichtig sein, gute Produkte für den Handel zu finden, da der Markt einem extrem hohen Wettbewerb unterliegt. Sie sollten auch sicherstellen, dass Sie gute Lieferanten von Qualitätsprodukten finden, aber auf das werden etwas später zurückkommen. 

Viele, die ihren ersten Online-Shop mit Dropshipping starten, tappen in die Falle, zu viele Produkte in ihr Sortiment aufzunehmen. Das kann schnell die Kunden verunsichern oder sie werden nicht das finden, wofür sie eigentlich gekommen sind. Wir empfehlen Ihnen daher, mit einer relativ kleinen Auswahl zu beginnen, sich aber stattdessen auf die hohe Qualität jedes Produktes zu konzentrieren. 

Diese Produkte eignen sich für Ihr Dropshipping-Business

TikTok-Gadgets – Verkaufen Sie den Trend 

Auf TikTok explodieren Tag für Tag neue Trends, die sich immer wieder um spezielle Produkte drehen. Zuletzt waren die sogenannten Fidget-Popper ein prominentes Beispiel. Hierbei suchen Sie streng genommen nicht nach einem Produkt, sondern nach den sich stetig wandelnden Bedürfnissen einer bestimmten Zielgruppe. 

Den Trend zu finden, ist nicht schwer. Den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden, aber umso schwerer. Es muss Ihnen nämlich gelingen, den Trend früh genug zu erkennen und zu vermarkten, bevor ein besagter Markt vom Trend-Produkt übersättigt ist. 

Auto-Accessoires – Immer einen Kauf wert 

Ebenso attraktiv können jene Produkte sein, die immer einen Abnehmer finden können. Dazu zählen Deko-Gegenstände jeglicher Art. Zuletzt haben sich vor allem Auto-Accessoires großer Beliebtheit erfreut. Darunter befinden sich beispielsweise Lufterfrischer, Duftbäume, Led-Strips und Handy-Halter. 

Richten Sie Ihren Online-Shop auf die passende Zielgruppe aus und sprechen Sie unterschiedliche Interessensgebiete an. Behalten Sie stets im Kopf: Sie verkaufen sowohl ein nützliches Produkt als auch eine Emotion. Ein passendes Beispiel sind die zuletzt gehypten Duftbäume in Form des Internet-Phänomens Hasbullah, welcher sein Publikum durch seine liebenswerte Art verzaubert. 

Beauty-Produkte – Anhaltender Boom und anhaltende Innovation gehen Hand in Hand

Beauty-Produkte übertreffen die vorangegangenen Nischen um ein Vielfaches. Die besagte Branche boomt bereits seit einigen Jahrzehnten und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Das liegt unter anderem an der steigenden Kaufkraft der Zielgruppe und an der stetigen Innovations-Lust innerhalb der Branche. 

Heißt das, dass Sie in der Beauty-Branche unweigerlich in Geld schwimmen werden? Nein. Denn der Markt ist ein Haifischbecken für Dropshipping-Businesses. Zahllose Unternehmen haben sich dort angesiedelt und kämpfen erbittert um die wenigen freien Nischen. Dennoch kann es Ihnen gelingen, eine kleinere Nische innerhalb der gesamten Branche zu bedienen, die noch nicht vollständig gesättigt ist. Auch hier können die Trends auf TikTok & Co. eine wertvolle Orientierung sein.

Gute Lieferanten finden 

Zuverlässige Lieferanten sind ein wichtiger Teil der Jagd nach Produkten, und Sie müssen sich hier Zeit nehmen. Es gibt eine Reihe von verschiedenen Plattformen, mit denen Sie Herstellern kontaktieren können. Einige gute Beispiele dafür sind AliDropShop, Tundra und Oberlo. Insbesondere letzteres kann eine gute Option für deutsche Online-Shops sein, denn diese bieten viele Lieferanten in Europa. 

AliDropShop und Tundra bieten eine breite Palette von Herstellern, aber viele davon befinden sich in Asien. Das kann nicht nur zu langen Lieferzeiten an Ihre Kunden führen, sondern auch die Qualitätskontrolle Ihrer Produkte erschweren. Daher raten wir Ihnen, Lieferanten zu finden, die Deutschland oder Ihrer Zielgruppe so nahe wie möglich kommen. 

Schritt 2: Shopify Webshop einrichten 

Sobald Sie die Produkte gefunden haben, die Sie in Ihrem Online-Shop verkaufen möchten, ist es an der Zeit, den Shop selbst einzurichten. Hier empfehlen wir Shopify als das leichteste, aber es gibt auch einige andere Plattformen für diejenigen, die etwas anderes ausprobieren möchten. Wir schlagen Shopify vor, weil es sich hier um eine All-in-One-Lösung handelt, und Sie können ohne Programmierkenntnisse schnell eine professionelle Website mit einem Online-Shop erhalten. 

Sie erhalten bei Shopify auch Ihr Hosting, Ihre Domain und alles andere, was Sie benötigen, und können schneller anfangen. Der Vorteil ist, dass Sie Ihren Online-Shop nicht über verschiedene Lieferanten hinweg einrichten müssen, was es viel einfacher macht, den Überblick zu behalten. Sie können auch die eigenen Zahlungslösungen von Shopify verwenden, sodass Sie hier nicht nach kompatiblen Alternativen suchen müssen. 

Um loszulegen, müssen Sie nur auf die Homepage von Shopify gehen, den gewünschten Plan auswählen und Ihren Online-Shop einrichten. Sie können das ganz einfach tun, indem Sie eine der vorgefertigten Designvorlagen auswählen, die dort angeboten, bevor Sie sie an Ihre Bedürfnisse anpassen. Suchen Sie nach Designs basierend auf dem Framework, das Sie mit der Vorlage erhalten. 

Schritt 3: Produkte von Oberlo importieren 

Jetzt beginnen die Dinge wirklich Gestalt anzunehmen, aber es sind noch ein paar Schritte, bevor Sie der Welt Ihren Online-Shop präsentieren können. Zuerst müssen Sie Ihren Online-Shop mit Produkten füllen, und mit Hilfe von Oberlo passiert das spielerisch. Diese Plattform ist maßgeschneidert, wenn Sie Dropshipping betreiben möchten, aber auch nur ausschließlich mit Shopify kompatibel. Das heißt, Sie können diesen Schritt nur ausführen, wenn Sie Ihren Webshop in Shopify erstellt haben. 

Das Beste daran ist, dass Sie die Funktionen von Oberlo kostenlos ausprobieren können. Sie bieten einen kostenlosen Starter-Plan an, der trotz seiner Einschränkungen einen guten Ausgangspunkt bietet. Auf diese Weise können Sie Ihr System und verschiedene Anbieter besser kennenlernen und wenn Sie erweiterte Tools benötigen, können Sie dann auf eine kostenpflichtige Lösung upgraden. 

Ein wichtiger Punkt mit Oberlo ist, dass es in der Praxis als Sprungbrett zwischen Ihrem Shopify-Onlineshop und AliExpress dient. Das bedeutet, dass die meisten Produkte, die Sie bei Oberlo finden, von AliExpress stammen und daher oft aus Asien versandt werden. Das hat aber auch den Vorteil, dass Sie nicht stundenlang auf der Website von AliExpress herumhängen müssen, um eigene Lieferanten zu finden und mühselig jede einzelne Bestellung direkt bei AliExpress aufgeben. Wir empfehlen Oberlo für Ihren ersten Online-Shop aus den folgenden Gründen: 

  • Sie bieten einen attraktiven kostenlosen Plan 
  • Gute Lieferanten zu finden wird vereinfacht 
  • Automatisiert einen Großteil der Backend-Arbeit 
  • Guter Kurs für Dropshipping 
  • Versand- und Liefer-Benachrichtigungen 
  • Die Produktinformation kann direkt im App aktualisiert werden 

Schritt 4: Bewerben Sie Ihr Geschäft  

Wenn Sie jetzt hier angelangt sind, beginnt Ihr Online-Shop wirklich Gestalt anzunehmen. Sie haben Produkte und zuverlässige Lieferanten, die den Warenfluss am Laufen halten, gefunden und Ihr Webshop ist eingerichtet. Dann bleibt nur noch eine Sache übrig, bevor Sie das Wunderwerk auf den Markt bringen können – nämlich eine klare Marketingstrategie. Glauben Sie bloß nicht, dass Kunden von Anfang an Ihre Tür einrennen werden. Dropshipping erfordert einen hohen Arbeitsaufwand und Kontinuität, aber genau das macht den Erfolg, der Sie erwartet, lohnenswert. 

Bevor Ihr Webshop gestartet wird müssen Sie schon eine klare Strategie für das Marketing haben. Dann sollten Sie auch einen Kontinuitätsplan haben, der sicherstellt, dass die Sichtbarkeit im Laufe der Zeit zunimmt. Wir schlagen hier vor, dass Sie Social Media, SEO und Content-Marketing als effektive Tools zur Erhöhung der Sichtbarkeit erwägen. Insbesondere Social Media kann ein guter günstiger Ausgangspunkt sein, sich selbst zu vermarkten. 

Shopify bietet auch die Integration über mehrere sozialen Medien hinweg, was mit sich führt, dass Sie Ihre Produkte direkt auf der Plattform bewerben und verkaufen können. Wenn Sie leicht verhandelbare Produkte verkaufen, die auf Social Media gut aussehen, ist das besonders von Vorteil. TikTok, Instagram und Facebook haben alle Milliarden von Nutzern, und einige gut platzierte Anzeigen hier können den Erfolg Ihres Online-Shops schnell beschleunigen. 

Es ist wichtig, dass Sie keine Anzeigen erstellen, die etwas versprechen, das das Produkt nicht erfüllt. Um Vertrauen aufzubauen, verlassen Online-Shops sich stark auf gute Bewertungen von Kunden, und schlechte Kommentare zu den Produkten können Ihrem Projekt abrupt ein Ende setzen. Machen Sie bitte realistische Pläne, wie Sie die Aufmerksamkeit auf Ihre Produkte lenken können, und erstellen Sie dann unterhaltsame Inhalte, die dazu passen. Sie können auch bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen verwenden, um den Traffic auf Ihrer Website zu erhöhen. In Kombination mit einer guten SEO wird dies im Laufe der Zeit organischen Traffic aufbauen, der sich für Ihre Exposition auszahlt. 

Die beste Plattform für Dropshipping 

Es gibt eine Reihe verschiedener Plattformen, die Dropshipping ermöglichen, aber in diesem Abschnitt haben wir zusammengestellt, welche wir für die beiden besten halten. Was Sie wählen sollten, hängt vom Zweck Ihres Online-Shops ab, aber es ist auch wichtig, technische Vorkenntnisse zu berücksichtigen. Shopify ist eine unglaublich einfache Plattform, aber es kommt mit einigen Einschränkungen, da Sie sich ausschließlich mit den rigiden Frameworks in der Plattform auseinandersetzen müssen. 

WordPress hingegen bietet eine weitaus größere Freiheit, Ihre User Journey selbst zu entwerfen und zu gestalten, erfordert aber auch umfangreiche Kenntnisse in Webdesign und WordPress CMS. Mit diesem Hintergrund werfen wir einen Blick darauf, was die beiden Plattformen bieten können, damit Sie leichter etwas auswählen können, was zu Ihrem Level passt. 

Shopify 

# Shopify

Das Beste für große Onlineshops

Preise ab: $29/Monat

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Das Beste für große Onlineshops

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4.7/5

Was uns gefällt mit Shopify

Shopify ist sicherlich eine der besten Onlineshop-Lösungen für große Onlineshops. Daher empfehlen wir Shopify Unternehmen, die skalieren wollen. Shopify verfügt über eine unglaubliche Anzahl guter Apps, mit denen Sie auf erweiterte Funktionen zugreifen können.

Vorteile

  • star iconSehr gut für große Online-Shops
  • star iconUnterstützt Multi-Plattform-Verkäufe
  • star iconmehr als 3000 Apps vorhanden
  • star iconGute Zahlungslösungen

Nachteile

  • star iconHohe Transaktionsgebühren
  • star iconNicht ganz so benutzerfreundlich wie die Konkurrenz

Shopify ist zweifelsohne bei weitem die einfachste Plattform für Anfänger, und Sie können einen Webshop in nur wenigen Stunden fertig haben. Sie müssen sich auch nicht mit Webhosting, Zahlungslösungen und dergleichen auseinandersetzen, weil das schon in Ihrem Abonnement enthalten ist. Dies ermöglicht es Shopify jedoch, schnell eine teurere Lösung zu sein als beispielsweise die Kombination aus WordPress und WooCommerce, die wir uns ansehen werden.

Ein weiterer Vorteil sind Erweiterungen wie Oberlo, die Sie nutzen können, um Produkte verschiedener Hersteller einfach direkt in Ihren Online-Shop einzustellen. Schließlich ist einer der Vorteile von Dropshipping, dass der gesamte Prozess so reibungslos wie möglich ablaufen sollte. Im Folgenden haben wir die verschiedenen Preise aufgelistet, auf die Sie stoßen werden, wenn Sie Shopify als Ihre endgültige Plattform wählen.

Shopify Preise:

    • Basic: Gut geeignet für neue Webshops, die es erst mal ausprobieren wollen – 27$ pro Monat
    • Shopify: Ein guter Ausgangspunkt für Online-Shops, die schon einen gewissen Verkehr haben – 79$ pro Monat
    • Advanced: Das größte Abonnement, wenn Sie avancierte Tools benötigen – 289$ pro Monat

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Das Beste für große Onlineshops

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4.7/5

# WooCommerce

Eine sehr gute Wahl für diejenigen, die WordPress mögen

Preise ab: €0/Monat

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Am besten für WordPress-Benutzer

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3.9/5

Was uns gefällt mit WooCommerce

WooCommerce bietet gute Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung einer Vielzahl unterschiedlicher Websites. Darüber hinaus ist es einfach als Basis für einen größeren Online-Shop zu verwenden und sehr gut für die DSGVO geeignet- Hier erhalten Sie ein Online-Shop-Baukasten das sich an die allermeisten WordPress-Seiten anpassen lässt und dank Open-Source-Code einfach zu maßschneidern ist. Uns gefällt besonders, dass es eine Reihe von Vorlagen gibt, die an WooCommerce angepasst sind und online leicht verfügbar sind.

Vorteile

  • star iconViele erweiterte Funktionen für große Online-Shops
  • star iconGute Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des Designs
  • star iconBenutzerrechte für Kunden und Administrator sind leicht zu verwalten

Nachteile

  • star iconSchwierig für Anfänger
  • star iconSchlechter Kundenservice

Eine weitere Option für diejenigen, die Dropshipping ausprobieren möchten, ist die Erstellung eines WooCommerce-Shops mit WordPress. Dies ist eine technisch anspruchsvollere Aufgabe, die Ihnen aber mehr Freiheit mit den Entscheidungen über Layout und Design gibt. Viele erfahrene Webdesigner wählen diese Kombination eher als Shopify, aber wir weisen nochmals auf die Wichtigkeit einiger technischer Kenntnisse hin. Viele werden von WooCommerce in Versuchung geführt, weil die Erweiterung theoretisch kostenlos ist. WooCommerce ist eine Open-Source-Software, was bedeutet, dass Sie es kostenlos installieren und einrichten können.

Sie benötigen jedoch oft eine Vielzahl von anderen Erweiterungen und Lizenzen, um einen professionellen Online-Shop zu erhalten, und im Laufe der Zeit werden Sie kostenmäßig häufig besser mit Shopify abschneiden. Unter anderem müssen Sie für Webhosting, Domainnamen, SSL-Zertifikat, Design und verschiedene Erweiterungen bezahlen. Wenn Sie trotzdem mit Ihrer eigenen WordPress-Seite experimentieren möchten, können wir die AliDropShop-Erweiterung als gutes Werkzeug empfehlen.

Auf diese Weise können Sie Produkte von AliExpress direkt in Ihren Webshop einführen, ähnlich wie Oberlo es für Shopify tut. Es kann aber schwieriger sein, gute Lieferanten auf AliExpress zu verifizieren, so dass dies ein ziemlich ungeeigneter Startplatz für Anfänger wird.

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Am besten für WordPress-Benutzer

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3.9/5

Zusammenfassung 

Gegenüber traditionellen Online-Shops ist Dropshipping zu einer beliebten Alternative geworden, durch die Sie Ihr eigenes Unternehmen mit relativ niedrigen Startkosten gründen können. Es gibt jedoch eine Reihe von Dingen, die Sie bedenken sollten, bevor Sie Ihren eigenen Onlineshop erstellen, und genau das haben wir versucht in diesem Leitfaden klarzustellen. Wir haben uns auch die besten Tools für die, die ganz neu im Dropshipping sind, angesehen, und auch wie man am besten anfängt. 

Am Ende sollten wir vielleicht erwähnen, dass Dropshipping, wie andere Online-Möglichkeiten, selten einen schnellen Weg zum Wohlstand repräsentiert. Sie sollten daher besonders vorsichtig mit Kursen und Angeboten sein, die Ihnen schneller Reichtum durch Dropshipping versprechen. 

Was ist Dropshipping? 

Beim Dropshipping handelt es sich um eine Form des Online-Handels, bei der der Händler selbst oftmals gar nicht mit seinem Produkt in Berührung kommt. Alternativ wird diese Form des Handels als Direktversand oder Streckenhandel bezeichnet. Er entwickelt kein eigenes Produkt und er führt keine Lagerbestände. Erst wenn eine Bestellung eingeht, ordert er das Produkt bei einem Großhändler. Dieses sendet er ohne Umwege an seinen Kunden. 

Wie funktioniert Dropshipping? 

Um ein Dropshipping-Business zu starten, benötigen Sie einen Online-Shop und ein Produkt, von dem Sie eine hohe Nachfrage und/oder eine hohe Gewinnmarge erwarten. Zusätzlich sollten Sie Ihren Zugriff auf dieses Produkt durch einen Großhändler sicherstellen. Geht eine Bestellung in Ihrem Shop ein, wenden Sie sich direkt an Ihren Großhändler, von dem Sie das bestellte Produkt direkt an Ihren Kunden senden. Die Differenz zwischen Einkaufspreis mit Versandkosten und Verkaufspreis abzüglich Werbekosten bleibt Ihnen als Gewinn. 

Ist Dropshipping gratis? 

Die Kosten für Dropshipping sind stark von Ihrer Plattform, Werbestrategie und Preisstruktur abhängig. Die Hauptkostenpunkte sind die Abokosten für Ihre Dropshipping-Plattform, eventuelle Kosten aus Angeboten und Werbekampagnen und Versandkosten, sofern Sie diese nicht schon im Produktpreis einkalkuliert oder auf den Kunden abgewälzt haben 

Ist Dropshipping profitabel? 

Dropshipping kann, wenn Sie es richtig anstellen, durchaus profitabel sein. Das hängt allerdings maßgeblich von Ihrer Marktanalyse und Ihrem Businessplan ab. Haben Sie eine attraktive Nische gefunden und überzeugen Ihre Kunden mit Ihrem Produkt, sind die Chancen grenzenlos. 

Ist Dropshipping anfängerfreundlich? 

Ja. Das liegt an folgenden drei Gründen:
1. Sie benötigen als neuer Dropshipper kein Grundkapital und können direkt mit dem Verkauf beginnen.
2. Die Grundlagen des Dropshippings können leicht erlernt werden.
3. Beim Dropshipping werden Fehler leichter verziehen, da Sie kein bzw. kaum Geld vorschießen müssen. Somit können Sie sich als Neuling ausprobieren.